Dr. Bettina Lauterbach

Geschäftsführende Partnerin


bettina.lauterbach@eggers-partner.de

Konzeption und Durchführung eines Orientierungscenters für Nachwuchskräfte

 

Ausgangssituation

Ein großes deutsches Immobilienunternehmen beschäftigte sich mit der Fragestellung, wie es seine im Unternehmen vorhandenen Talente identifizieren, gezielt weiterentwickeln und vor allem noch stärker an das Unternehmen binden könnte. Dabei sollte es nicht nur darum gehen, diejenigen Mitarbeiter, die bereits durch ihre jeweilige Führungskraft nominiert worden waren, auf eine Führungslaufbahn vorzubereiten sondern auch Empfehlungen für eine Projekt- oder Expertenlaufbahn auszusprechen.

 

Vorgehen

Im Dialog mit HR entwickelte EGGERS & PARTNER MD ein mehrstufiges Vorgehen. Im ersten Schritt ging es darum, das bereits im Unternehmen existierende Kompetenzmodell zu prüfen und anzupassen, da dieses die Grundlage für den Auswahlprozess bilden sollte. So wurden auf Grundlage des Kompetenzmodells zwei eintägige Orientierungscenter konzipiert, die die 20 nominierten Mitarbeiter durchlaufen sollten. Hierbei wurde insbesondere auf die Zuordnung der Kompetenzen zu den drei möglichen Laufbahnen einerseits und deren Beobachtbarkeit in unterschiedlichen Übungen wertgelegt. Im Vorfeld der Veranstaltungen wurden die beteiligten Beobachter von EGGERS & PARTNER sowie Führungskräfte des Unternehmens im Rahmen einer Beobachterschulung auf ihre Beobachterrolle vorbereitet bzw. sensibilisiert. Das Orientierungscenter selbst wurde mit gemischten Beobachterteams durchgeführt, die im Anschluss an die Veranstaltung ihre qualitativen und quantitativen Beobachtungen, die sie während des Tages gesammelt hatten, austauschten und darüber diskutierten (Beobachterkonferenz). Die 20 Mitarbeiter erhielten im Nachgang ein einstündiges Feedbackgespräch mit zwei Beobachtern sowie ihrem Vorgesetzten, in dem über das Ergebnis, die Entscheidung über (Nicht-) Teilnahme am Programm, eine Laufbahnempfehlung sowie den Aufbau des Programms gesprochen wurde.

 

Ergebnis

Die beiden eintägigen Orientierungscenter ergaben, dass von den 20 zuvor nominierten Mitarbeitern 15 im Rahmen eines Talent Programms gezielt weiter gefördert und entwickelt werden sollten. Im Rahmen dieses sich über eineinhalb Jahre erstreckende Programm erhielten sie maßgeschneiderte Seminare zu ihren individuellen Entwicklungsfeldern und Laufbahnempfehlungen, bekamen einen Mentor an die Seite und arbeiteten an zwei strategischen Projekten. Die fünf Mitarbeiter, die nicht in das Programm aufgenommen wurden, wurden mittels anderer Maßnahmen gefördert. Zudem bekommen sie die Möglichkeit, im nächsten Durchlauf erneut am Prozess teilzunehmen.

 
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